Ein paar Ideen, die das Paddlerleben einfacher machen können.

Hier sammeln wir Ideen, Gedanken, Erfahrungen und Kniffe, die wir während des Paddeln aufgeschnappt haben und die wir es wert finden, weitergegeben zu werden. Manche Sachen sind dir wahrscheinlich bekannt, andere vielleicht in Vergessenheit geraten oder auch neu. Lass dich inspirieren und schreib uns deine Tipps, wenn du sie mit uns teilen möchtest.

Auftriebskörper nicht ganz aufpumpen

Klar, es macht Sinn, so viel Auftrieb wie möglich im Boot zu haben – für den Fall der Fälle. Aber: aus „Sicherheitsgründen“ sollten Auftriebskörper vielleicht doch nicht ganz aufgepumpt werden, warum erfährst du hier:

– Wenn du deine Auftriebskörper aufpumpst und etwas später wird es um einiges wärmer, kann das schon „zu viel“ sein.
– Oder du hast dein Kajak verladen und bist unterwegs über einen Alpenpass – als du dann dein Kajak ablädst, wunderst du dich, dass ein Auftriebskörper keine Luft mehr hält.
Der Grund: warme Luft im Luftsack dehnt sich aus oder der geringere Luftdruck in der Höhe hat deinen Auftriebskörper platzen lassen.

Deshalb ist es besser, nicht aufs Ganze zu gehen und deine Auftriebskörper nicht ganz prall aufzufüllen.

Beim Aussteigen aus dem Boot immer den eigenen Wurfsack mitnehmen

Unterwegs kommt es immer mal wieder vor, dass wir in einem Kehrwasser aussteigen, um eine Stelle vorab zu scouten und die beste Linie herauszufinden.

Sollte plötzlich ein Gruppenmitglied in den Bach fallen oder auch ein Schwimmer auftauchen, kann eine Rettung nur dann erfolgreich sein, wenn sofort reagiert werden kann. Deshalb: beim Aussteigen immer mit Wurfsack!

PS
Genauso selbstverständlich sollte es sein, während dieser Erkundungs-Stopps den Helm aufzulassen. Dieser schützt nicht nur bei einer unfreiwilligen Eskimorolle, sondern auch, während wir über nasse Steine klettern oder unser Kajak tragen.

Wenn dir etwas einfällt, das in dieser Sammlung nicht fehlen sollte, dann schreib uns gerne.